Digitalisierung & Betrieb

Warenwirtschaft & Logistik

Ein Lager ohne System frisst Marge — wir führen selbst eines. Warenwirtschaft, Lagerplätze, Scanner und Versand richten wir so ein, wie wir sie im eigenen Betrieb nutzen: im eigenen Lager, für eigene Onlineshops, mit täglichen Sendungen über Post, DPD und Planzer. Prognosen, Bestellvorschläge und Auswertungen laufen dabei KI-gestützt.

Warum mit uns

Bestand ist Geld. Wir behandeln ihn so.

Jeder Artikel im Regal ist gebundenes Kapital. Ohne System heisst das: Überbestände bei den Ladenhütern, Fehlbestände bei den Rennern, Überverkäufe im Shop, Suchzeiten im Gang und eine Inventur, vor der sich alle drücken. Das kostet nicht irgendwann — es kostet jeden Tag, still und in der Marge.

Wir kennen das nicht aus Fallstudien, sondern aus dem eigenen Betrieb: Die Tradebonus GmbH führt ein eigenes Lager mit eigenen Onlineshops und täglichem Versand. Jede Lösung, die wir Ihnen einrichten, hat sich dort zuerst bewähren müssen. Und weil die Buchhaltung im selben Haus arbeitet, endet ein Projekt bei uns nicht am Lagertor: Fertig ist es erst, wenn die Zahlen im Abschluss stimmen.

Eigenes Lager, eigene Praxis

Wir kommissionieren, etikettieren, inventarisieren und versenden selbst — jede Empfehlung ist im eigenen Betrieb erprobt, nicht im Prospekt.

Ein Bestand, alle Kanäle

Onlineshop, Marktplätze, Kasse und Filialen buchen in Echtzeit auf denselben Bestand — Überverkäufe haben keine Chance.

Bis in den Abschluss

Inventur, Bestandsbewertung und Wareneinsatz fliessen direkt in die Buchhaltung — ohne Schnittstellenverlust, ohne Nacharbeit.

Leistungsumfang

Vom Wareneingang bis zum verschickten Paket.

Warenwirtschaft & Lager-System

Die Warenwirtschaft ist das Rückgrat jedes lagerführenden Betriebs: Sie weiss, was da ist, was fehlt und was bestellt werden muss. Wir wählen das passende System herstellerunabhängig aus, richten es ein und begleiten Sie bis zum Go-live — und darüber hinaus.

  • Einführung eines eigenständigen Warenwirtschaftssystems: Bedarfsanalyse, Systemempfehlung, Konfiguration, Datenmigration von Artikeln, Lieferanten und Beständen, Schulung und Go-live-Begleitung
  • Lagerplatzverwaltung und WMS: Lagerorte, Zonen und Lagerplätze — inklusive chaotischer Lagerhaltung —, Umlagerungen und Bestandsbewegungen in Echtzeit
  • Einkauf und Disposition: Meldebestände, automatische Bestellvorschläge, Lieferzeiten und Mindestbestellmengen je Lieferant, Wareneingangskontrolle gegen die Bestellung
  • Multichannel-Bestandsabgleich: ein führender Bestand über Onlineshop, Marktplätze, Kasse und Filialen — Verkäufe aller Kanäle buchen in Echtzeit, Überverkäufe werden verhindert
  • Schnittstellen Shop–Kasse–Lager–Buchhaltung: Bestellungen, Bestände, Belege und Zahlungen fliessen automatisch — inklusive Auswahl und Einrichtung der Middleware, etwa Richtung Bexio oder Abacus
  • Sauberer Artikelstamm als Fundament: Artikelnummern, GTIN/EAN, Warengruppen und Stammdaten-Bereinigung vor der Migration statt danach

Hardware & mobiles Arbeiten

Ein Lager wird erst schnell, wenn die Information dorthin kommt, wo gearbeitet wird: ans Regal, aufs Handgerät, an den Drucker. Wir liefern die Geräte, richten sie ein und halten sie am Laufen — mit Miet- und Servicemodell wie im Kassengeschäft.

  • Barcode- und Scanner-Ausrüstung: Handscanner, MDE-Geräte und Etikettendrucker — beschafft, eingerichtet und ans Warenwirtschaftssystem angebunden, als Kauf oder im Miet- und Servicemodell mit Austauschgeräten
  • Mobile Kommissionierung: Kommissionierlisten aufs Handgerät, Scan-Bestätigung je Position, Wareneingang und Warenausgang mobil verbucht — weniger Fehlgriffe, kein Papier im Lager
  • Digitale Inventur: Stichtags-, Stichproben- oder permanente Inventur per Scanner-App mit Soll-Ist-Abgleich und buchhaltungsfertigem Inventurprotokoll
  • Etikettierung und Preisauszeichnung: Layouts für Regal-, Produkt- und Lagerplatz-Etiketten, Druck direkt aus dem Artikelstamm — auf Wunsch mit elektronischen Regaletiketten (ESL) und zentraler Preispflege
  • Schulung direkt am Gerät: Ihr Lagerteam lernt Scannen, Buchen und Etikettieren dort, wo es später arbeitet — in Ihrem Lager, nicht im Schulungsraum
  • Service im Betrieb: Geräteeinrichtung, Austausch und Nachschub an Etiketten und Verbrauchsmaterial — damit das Lager nicht wegen der Technik steht

Versand, Retouren & Spezialfälle

Zwischen Klick und Paket liegt Handarbeit — und nach dem Paket kommt manchmal die Retoure. Wir binden Versand und Rückläufer sauber an und bilden auch die Fälle ab, an denen Standard-Setups scheitern.

  • Versandanbindung an die Schweizerische Post, DPD und Planzer: Etiketten direkt aus dem Auftrag, Tracking automatisch an die Kundschaft, Versandarten-Logik nach Gewicht und Zielland
  • Retouren- und RMA-Prozess im Lager: Retourengrund-Erfassung, Prüfung, Wiedereinlagerung oder Ausbuchung, Gutschrift-Auslösung und Retourenquote je Artikel
  • Fulfillment-Beratung und 3PL-Anbindung: Eigenlager oder Dienstleister? Wir liefern die Entscheidungsgrundlage, wählen den passenden Anbieter aus und binden ihn technisch an Shop und Warenwirtschaft an
  • Streckengeschäft und Dropshipping: Die Kundenbestellung löst die Lieferantenbestellung aus, der Lieferschein läuft in Ihrem Namen — Bestands- und Margenkontrolle trotz Direktversand
  • EDI- und Lieferantenanbindung: elektronischer Belegaustausch mit Handelsketten und Grossabnehmern — Bestellung, Lieferavis und Rechnung nach deren Vorgaben, eingerichtet und mit dem Abnehmer getestet
  • Chargen-, Seriennummern- und MHD-Verwaltung: Rückverfolgbarkeit, First-Expired-First-Out und Abverkaufswarnungen für Lebensmittel, Seriennummern für Geräte inklusive Garantieabwicklung
Unverbindlich anfragen

Lagerwissen aus erster Hand

Wir richten Lager ein, in denen wir selbst täglich stehen.

Ob eine Lagerlösung trägt, zeigt sich nicht in der Software-Demo, sondern zwischen Wareneingang und Versandrampe — und am Ende des Jahres in den Zahlen.

Wir lagern selbst

Eigenes Lager, eigene Onlineshops, täglicher Versand: Für uns ist das Tagesgeschäft, kein Beratungsthema. Die Stolpersteine von Schnittstellen und Hardware kennen wir aus dem eigenen Betrieb — nicht aus der Verkaufspräsentation.

Prozess vor Software

Vor jedem Systementscheid nehmen wir Ihre Abläufe vor Ort auf — in Ihrem Lager, nicht im Sitzungszimmer. Kaum ein Software-Anbieter macht diesen Schritt; wir beginnen genau dort. Denn ein schlechter Prozess wird durch Software nur schneller schlecht.

Bis in die Buchhaltung

Was Ihr Lager zählt, steht korrekt im Abschluss: Inventur, Bestandsbewertung und Wareneinsatz laufen nahtlos in die Buchhaltung im selben Haus — niemand tippt Zähllisten ab, nichts wird doppelt erfasst. Diese Verbindung aus Lagerpraxis und Buchhaltung bietet am Markt kaum jemand.

Darüber hinaus

Vier Pakete mit klarem Ergebnis.

Lager-Prozessaufnahme vor Ort

Wir nehmen die Ist-Abläufe in Ihrem Lager auf: Wege, Engpässe, ABC-Platzierung der Renner, Trennung von Wareneingang, Kommissionierung und Versand. Sie erhalten einen konkreten Massnahmenplan — vor jeder Software-Entscheidung, nicht danach.

Digitale Inventur

Inventur per Scanner-App statt Zähllisten auf Papier: Soll-Ist-Abgleich im Hintergrund, ein buchhaltungsfertiges Inventurprotokoll — und Bestandswerte, die direkt in den Jahresabschluss fliessen. Auf Wunsch begleiten wir die erste Zählung in Ihrem Lager persönlich.

EDI-Anbindung für Grossabnehmer

Ihr Abnehmer verlangt elektronische Bestellungen, Lieferavis und Rechnungen nach seinen Vorgaben? Wir klären die Anforderungen, schätzen den Aufwand transparent und richten den Belegaustausch ein — inklusive Testlauf mit dem Abnehmer vor der ersten echten Bestellung.

Individuelle Lager-Dashboards

Wo Standardsoftware endet, entwickeln wir weiter: Reichweiten- und Ladenhüter-Analysen, Lager-Cockpits, Anbindungen an Spezialsysteme — als Eigenentwicklung aus unserem Bereich KI & Automatisierung. Der Code gehört Ihnen — so, wie bei uns grundsätzlich alle Zugänge Ihnen gehören.

Aus der Praxis

Eine Bestellung — vom Klick im Shop bis in den Abschluss.

So läuft ein Auftrag, wenn Warenwirtschaft, Lager, Versand und Buchhaltung ineinandergreifen — genau so, wie wir es im eigenen Betrieb täglich machen.

1

Bestellung läuft ein, Bestand reserviert

Die Bestellung aus dem Onlineshop landet direkt in der Warenwirtschaft, der Artikel wird reserviert — über alle Kanäle: Auch an der Kasse im Laden und auf dem Marktplatz stimmt der Bestand sofort. Ein Überverkauf ist ausgeschlossen.

2

Kommissionierung per Scanner

Die Kommissionierliste erscheint auf dem Handgerät, der Lagerplatz führt den Weg, jede Position wird per Scan bestätigt. Fehlgriffe fallen auf, bevor das Paket zugeklebt ist — nicht erst bei der Reklamation.

3

Etikett und Tracking automatisch

Das Versandetikett für Post, DPD oder Planzer druckt direkt aus dem Auftrag, die Versandart bestimmt sich nach Gewicht und Zielland, das Tracking geht automatisch an die Kundschaft. Niemand tippt eine Adresse ab.

4

Sauber verbucht bis zum Abschluss

Bestand und Wareneinsatz sind aktualisiert, der Beleg fliesst automatisch in die Buchhaltung. Der Auftrag ist abgeschlossen — auch in den Zahlen, nicht nur auf der Rampe.

Ablauf

In vier Schritten zum eingespielten Lager.

1

Prozessaufnahme

Wir schauen Ihr Lager vor Ort an: Abläufe, Wege, Bestände, Systeme — und was davon wirklich das Problem ist.

2

Systementscheid

Herstellerunabhängige Empfehlung: welches System, welche Module, welche Hardware — und was Sie bewusst nicht brauchen.

3

Einführung

Konfiguration, Datenmigration, Schnittstellen und Schulung am Gerät — begleitet bis zum Go-live und durch die ersten Wochen.

4

Betrieb & Optimierung

Service für Geräte und System, Auswertungen, Feinschliff an den Prozessen — und auf Wunsch bleiben wir laufend an Bord.

Für wen

Vier Ausgangslagen, ein gemeinsamer Nenner: Bestand, auf den Verlass ist.

Onlinehändler & Multichannel

Shop, Marktplätze und vielleicht ein Laden: Sobald mehrere Kanäle auf denselben Bestand zugreifen, braucht es einen führenden Bestand und saubere Schnittstellen. Wir richten das Setup ein, das wir für unsere eigenen Shops täglich nutzen — inklusive Versand und Retouren.

Grosshandel & Zulieferer

Staffelmengen, Teillieferungen, EDI-Vorgaben der Abnehmer und Streckengeschäft: Wir bilden die Fälle ab, an denen einfache Setups scheitern — und machen Sie technisch belieferungsfähig für Handelsketten und Grossabnehmer, bevor der Rahmenvertrag an der Technik hängt.

Detailhandel & Filialen

Vom Backoffice bis zum Regal: Artikelstamm und Preise zentral gepflegt, Bestände je Filiale im Blick, Etiketten und elektronische Regaletiketten aus einem Guss — und die Kasse bucht auf denselben Bestand. Eine Preisänderung, überall korrekt.

Gastro-Zulieferer & Lebensmittel

Chargen, Mindesthaltbarkeit, First-Expired-First-Out und Rückverfolgbarkeit: Wir richten die Verwaltung so ein, dass nichts abläuft, was noch verkauft werden könnte — und im Rückruf-Fall jede Charge auffindbar ist. Die lebensmittelrechtliche Verantwortung bleibt beim Betrieb — wir liefern das System, das sie tragbar macht.

Häufige Fragen

Zu Warenwirtschaft & Logistik.

Brauchen wir ein eigenes Warenwirtschaftssystem — oder reicht die Warenwirtschaft in der Kasse?

Für einen Laden mit überschaubarem Sortiment und ohne eigenes Lager reicht die Bestandsführung im Kassensystem oft aus — genau dafür gibt es unsere Kassen- & Betriebssysteme. Ein eigenständiges Warenwirtschafts- oder Lagersystem lohnt sich, sobald ein eigenes Lager geführt, über mehrere Kanäle verkauft, kommissioniert und versendet wird — oder Einkauf und Disposition systematisch laufen sollen. Die ehrliche Antwort geben wir nach der Prozessaufnahme: Wir verkaufen Ihnen kein WMS, wenn ein sauberer Regalplan und das Kassen-Modul genügen.

Mit welcher Software arbeiten Sie — sind Sie an einen Hersteller gebunden?

Wir beraten herstellerunabhängig. Welche Lösung passt, hängt von Sortiment, Kanälen, Volumen und Ihren bestehenden Systemen ab — nicht von einer Vertriebsvereinbarung. Wir erstellen die Empfehlung, richten das gewählte System ein und binden es an Shop, Kasse und Buchhaltung an. Und jede Empfehlung muss einen einfachen Test bestehen: Würden wir sie im eigenen Lager einsetzen?

Unser Grossabnehmer verlangt EDI — was kommt da auf uns zu?

EDI heisst: Bestellung, Lieferavis und Rechnung laufen elektronisch nach den Vorgaben Ihres Abnehmers — in der Schweiz ist das oft die Voraussetzung, um Handelsketten und Grossabnehmer überhaupt zu beliefern. Der Aufwand hängt stark von diesen Vorgaben ab; deshalb offerieren wir EDI-Projekte nie pauschal, sondern klären zuerst die Anforderungen des Abnehmers und schätzen dann transparent. Eingerichtet wird mit Testlauf: Die erste echte Bestellung läuft erst, wenn der Belegaustausch in beide Richtungen sauber funktioniert.

Wie läuft eine digitale Inventur ab — und was hat unsere Buchhaltung davon?

Gezählt wird per Scanner-App statt mit Zähllisten: Artikel scannen, Menge bestätigen, der Soll-Ist-Abgleich läuft im Hintergrund — je nach Betrieb als Stichtags-, Stichproben- oder permanente Inventur. Das Ergebnis ist ein buchhaltungsfertiges Inventurprotokoll. Und weil unser Treuhand-Team im selben Haus arbeitet, fliessen Bestandswerte und Bewertung direkt in den Jahresabschluss — ohne dass jemand Listen abtippt.

Wann raten Sie von neuer Software ab?

Öfter, als Sie vielleicht erwarten. Wenn im Lager der Prozess das Problem ist — unklare Zonen, keine festen Plätze, die Renner im hintersten Gang —, macht neue Software die Abläufe nur schneller falsch. Dann beginnen wir mit der Prozessaufnahme vor Ort und setzen zuerst den Massnahmenplan um; manchmal reichen ein durchdachter Regalplan, saubere Etiketten und Disziplin im Wareneingang. Erst wenn der Prozess steht, fällt der Systementscheid — auf einer Grundlage, die trägt.

Müssen wir Scanner, Drucker und MDE-Geräte kaufen?

Nein. Wie im Kassengeschäft bieten wir die Hardware zum Kauf oder im Miet- und Servicemodell an — inklusive Einrichtung, Austauschgeräten und Nachschub an Etiketten und Verbrauchsmaterial. Für wachsende Betriebe hat die Miete einen praktischen Vorteil: Geräte lassen sich aufstocken, wenn das Lager wächst, statt auf Vorrat gekauft zu werden.

Sie richten die Chargen- und MHD-Verwaltung ein — übernehmen Sie damit auch die Lebensmittel-Compliance?

Nein, und diese Grenze ziehen wir bewusst sauber: Wir richten das System ein — Chargenführung, First-Expired-First-Out, Abverkaufswarnungen und Rückverfolgbarkeit vom Wareneingang bis zur Auslieferung. Die lebensmittelrechtliche Verantwortung bleibt beim Betrieb: Was deklariert, dokumentiert und im Ernstfall zurückgerufen werden muss, definiert das Lebensmittelrecht. Unser Beitrag ist, dass Ihr System diese Pflichten jederzeit tragen kann — die rechtliche Einordnung im Einzelfall liegt bei den zuständigen Fachstellen.

Wem gehören individuell entwickelte Lager-Tools und Dashboards?

Ihnen. Wenn wir für Sie entwickeln — Lager-Dashboards, Reichweiten-Analysen, Spezialanbindungen —, gehört der Code Ihnen, so wie wir es grundsätzlich mit allen Zugängen halten. Umgekehrt gilt bei bestehender Individualsoftware, deren Entwickler nicht mehr greifbar ist: Wir übernehmen fremden Code erst nach einem Audit — vorher lassen sich weder Qualität noch Wartbarkeit seriös beurteilen, und genau diese Sorgfalt erwarten Sie zu Recht auch bei Ihrem Lager.

Nächster Schritt

Das Lager, das mit Ihrem Verkauf Schritt hält.

Erzählen Sie uns, wie Sie heute lagern, kommissionieren und versenden — wir zeigen Ihnen, wo Prozess und System Marge liegen lassen, und offerieren transparent.

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